Running für Einsteier - Erst gehen dann laufen!

Gehen wir nun davon aus, Sie haben sich entschlossen mit dem Laufen anzufangen und haben sich den Tipp zu Herzen genommen, dass zunächst mit dem Gehen begonnen werden sollte. Natürlich stellt sich nach einigen Wochen daraufhin die Frage, wie es denn nun in Sachen Trainingsgestaltung weitergehen soll. In einem solchen Fall kann nun damit begonnen werden, die Geh- und Laufphasen innerhalb einer Trainingseinheit abzuwechseln.
So starten Sie beispielsweise mit zehn Minuten Gehen, um anschließend fünf Minuten zu joggen. Der Zyklus wird daraufhin von neuem begonnen. Bei diesem Abwechseln sollten aber auch zwei Aspekte beachtet werden. Zum einen können Sie längerfristig immer längere Laufphasen einbauen, um sich so an einen klassischen Dauerlauf quasi "heranzutasten". Andererseits sollten Sie dennoch auf ihren Körper hören. Schmerzen die Gelenke oder fühlt man sich insgesamt unwohl, dann sollte, wenn überhaupt, lediglich ein Gehtraining erfolgen.
Neben dem Ausbauen der Intensität stellt sich aber auch ein weiterer positiver Effekt ein: die gesamte Laufstrecke wird länger und es werden mehr Kalorien verbrannt. Die Streckenzuwächse fallen dabei vor allem in den ersten Wochen und Monaten relativ groß aus, was wiederum einen weiteren Motivationsfaktor darstellt. Aber auch das typische Wohlfühlerlebnis nach dem Lauf unter der Dusche kann hier ebenso genossen werden.